09.05.2009 | 1. Männer: Penkuner SV – VfL Grün-Gold 4:1 (3:0) | Drucken |

Anspruch und Realität liegen extrem weit auseinander

Nach der wohl unterirdischsten Saisonleistung des VfL und der 4:1-Niederlage in Penkun sind die Grün-Goldenen nun Tabellenletzter. Das 1:0 fiel bereits in der 9. Spielminute nach einem Freistoss von der rechten Abwehrseite. Auf den kurzen Pfosten getreten konnte Kirste aus knapp fünf Metern einnetzen. Die Gastgeber legten bereits vier Minuten später nach, gewannen einen Zweikampf an der Mittellinie und dann ging es blitzschnell auf deren rechte Spitze.

Zweimal zögerliches Abwehrverhalten und der Querpass machte das 2:0 durch Kirste fast von der Grundlinie möglich. Nachdem die Güstrower glaubten, endlich selbst das Spiel in den Griff zu bekommen, schlugen die Gastgeber in der 28. Minute erneut zu. Nach einem Abstoss wurde ohne Bedrängnis der Ball sofort blind weitergeleitet. Der rechte Stürmer umkurvte die gesamte linke VfL-Defensive und passte mustergültig auf 11er, von wo der heranlaufende Suwinski platziert das 3:0 erzielte. Es passte zum Spiel, dass Röpcke in der 43. Minute den Foulelfmeter, verwirkt an Hagemann, links neben das Tor nagelte.

Obwohl der VfL nach dem Seitenwechsel bemüht war, das Resultat zu verbessern, blieb vieles Stückwerk und der Angriff harmlos. Der Gastgeber hingegen machte den Sack in der 63. Minute entgültig zu und erhöhte auf 4:0. Nach Kurzpässen und Flanke von links nach rechts in den VfL-Strafraum, nahm Suwinski den Ball seelenruhig an und verwandelte ins lange Eck. Ergebniskosmetik erlangten die Güstrower in der 84. Minute, nachdem der Unparteiische ein Handspiel des Penkuner Wozniak gesehen hatte. Jener wurde nach wütenden Protesten mit Rot vorzeitig duschen geschickt, während Röpcke sich die zweite Chance vom Punkt nicht entgehen ließ.

Der VfL spielte mit: Florian Nack, Mathias Heinrich, Mario Dzubiel, Alexander Dietrich, Tobias Hall (ab 46. Fabian Wippich), Mathias Puschik, Tom Hagemann (ab 72. Tom Suckow), Sebastian Koß, Maurich Bohnet, Sava Mihajlovic (ab 46. Tim Schumacher), Rene Röpcke